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Der erste Eintrag. Wow. Und jetzt?

Ich denke für den allerersten Eintrag muss ein ungeheuer spannendes Thema her. Aber wie so oft, wenns drauf ankommt ist nichts mehr da. Nichts ausser die Kopfschmerzen, die ich dem angestrengten Nachdenken über ein passendes Thema zu verdanken habe.

Fangen wir am besten einmal ganz spartanisch an. Mit mir. Hier bin ich die Hauptperson, ich spiele die Hauptrolle und es gibt (zumindest bisher) noch keine Nebenrollen. Sollten sie hier dennoch einmal auftreten, dann nur weil ich es entschieden habe. So gefällt mir das. So ist es im wahren Leben eher selten bis nie.

Ich bin zwar die jüngste in unserer kleinen Bilderbuchfamilie, aber das Bild des verwöhnten kleinen Schwesterleins, das alles kriegt und alles darf, während die Großen leer ausgehen, trifft absolut nicht zu. Meine Geburt verursachte in meiner dominanten Schwester eine tiefe Eifersucht, die sich scheinbar seit 21 Jahren nicht gelegt hat. Und meine Eltern, fürsorglich wie sie sind, haben alles dafür getan diese Eifersucht zu stillen. Meine Schwester blieb im Mittelpunkt, sie ist sehr laut, mitteilungsbedürftig und ein wenig egoistisch. Nicht dass mich nun die Eifersucht plagte. Im Gegenteil. Ich bin ganz froh darum, manchmal meine Ruhe zu haben. Ich lehne mich nicht auf gegen die Macht der großen Schwester. Diese frühe Gewöhnung an den Platz des zweiten Ranges habe ich scheinbar verinnerlicht, sodass es oft nicht dazu kommt, dass ich darauf bestehe, jetzt und hier meine Meinung herauszubrüllen.
Mutig meinen "Mann" stehen, das liegt mir nur wenn ich sehr überzeugt bin.

Oh, wie schön ist die heutige Zeit!
Es gibt das Internet, es gibt Blogs und man kann schreiben, was man möchte. Keinen interessierts, und wenn doch, juhu!
Hauptsache man wird mal alles los, was man so den ganzen Tag bedenkt.

Ein Hoch auf die Technik!

Meine Blog-Rechtfertigung muss sich hiermit leider in Grenzen halten, denn mein dicker, alter Hund schnarcht neben mir sehr eindrucksvoll. Jemand möchte mich wohl daran erinnern, dass ich langsam schlafen gehen sollte. Eine neue Woche beginnt! Jippih!

 -Erster Eintrag erledigt! Stolz! -

13.10.08 00:33


Frustrierte Menschen

Was hat es eigentlich mit den frustrierten Menschen auf sich?

Man hat es ja schon nicht leicht. Keine von uns. Aber ich verstehe nicht warum Leute ihren Frust gerne an anderen auslassen, meist an armen kleinen Nebenjob-Verkäuferinnen wie mir. Heute war wieder so ein wundervoller Tag.
Ich arbeite neben dem Studium im Verkauf eines kleinen Ladens. An der Kasse gibt es ein Gerät, mit welchem man Sammelpunkte á la Payback auf ein Kärtchen buchen kann. Dieses Gerät ist zur Zeit defekt. Doof, aber nicht zu ändern.
Erklär das aber mal einer ca. 50jährigen missgestimmten Kundin.

"Entschuldigen Sie, das funktoniert derzeit leider nicht. Wir haben den Techniker schon angefordert, der lässt aber leider auf sich warten. Tut mir sehr leid."
"Was? Das akzeptiere ich jetzt aber nicht. Wenn Sie die Punkte jetzt nicht verbuchen können dann vermerken Sie das bitte und tragen Sie die dann nach."
"Das ist leider technisch nicht möglich. Wir können hier keine Punkte nachtragen. Da müssten Sie sich mit dem Beleg an die Zentrale wenden."
"Das ist mir zu umständlich. Tragen Sie die Punkte nach!"
"Es ist leider nicht möglich. Tut mir leid. Ich kann da leider nichts machen."
"Doch das können Sie. Schließlich sind Sie mein Ansprechpartner."
"Dennoch ist es TECHNISCH nicht möglich! Auch mein Chef kann im Nachhinein keine Punkte nachtragen. Sie können das über die Zentrale via Internet machen!"
"Also das ist ja wirklich die Höhe! Was für ein super Service das hier ist! Das merk ich mir!"

Wie doof, dass ich immer nett und höflich bleiben muss. Diese Frau hat es wohl noch nie erlebt dass die Technik manchmal nicht so funktioniert, wie man es gern hätte.
Was soll ich machen? Es funktioniert nun mal nicht. Ist das mein Problem? Muss ich mich ankacken lassen weil sie EIN mal keine 2 Pünktchen erhält, von denen sie noch ungefähr 1998 braucht um ein zweitklassiges Messerset als Prämie zu erhalten?

Leider ist es doch immer so. Wer ankackt, gewinnt. Sollte diese Dame sich nun dreist bei der Zentrale über mein Verhalten beschweren (welches trotz allem sehr höflich und freundlich war), würde sie sogar noch den Bauch gepinselt bekommen.
"Das tut uns sehr leid, Sie haben natürlich in allem Recht. Hier erhalten Sie einen Gutschein und wir hoffen Sie bleiben uns als Kunde treu."

Ein Grund warum ich Hauptberuflich niemals in den Verkauf gehen würde. Man verkauft sich und seine Prinzipien nur um den Kunden in Watte zu packen. Verlogen ist das. Meiner Meinung nach.

Schön, dass es herzliche Berufe mit freundlichen Menschen gibt.

13.10.08 18:44





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